Die Landespflegekammer informiert

100% Unterstützung in der Corona Krise

Das Coronavirus (SARS-COV-2) stellt unsere Gesellschaft und insbesondere das Gesundheitswesen vor eine seit dem Ende des zweiten Weltkrieges nicht mehr dagewesene Herausforderung. Die Landespflegekammer steht in engem und ständigen Austausch mit sämtlichen relevanten Stellen und Behörden zur aktuellen Lage. Das gemeinsame Ziel aller Anstrengungen ist es, die aktuelle Lage laufend zu bewerten und Maßnahmen zu treffen, die die adäquate Versorgung im Gesundheitswesen kurz-, mittel- und langfristig sicherstellen. Auf dieser Seite finden Sie einen aktuellen Überblick über die laufenden Maßnahmen der Landespflegekammer und alle wichtigen Kontaktinformationen.

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News

Folgen der Volkskrankheit werden noch immer unterschätzt - Beruflich Pflegende bringen sich in Prävention aktiv ein

Neuer Entwurf zum „Intensivpflege- und Rehabilitationsstärkungsgesetz“ im Bundestag beschlossen – Tarifliche Vergütung als Norm bei außerklinischer Versorgung steht weiterhin aus

Schutzmaßnahmen müssen weiterhin verantwortungsbewusst umgesetzt werden – Freiwilligen-Pool der Landespflegekammer wächst weiter

Zentrale Meldestellen

Zentrale Meldestellen

In sämtlichen Bundesländern laufen derzeit die Präventions- und Vorbereitungsmaßnahmen, um eine Verschärfung der aktuellen Situation in der gesundheitlichen Versorgung der Bürgerinnen und Bürger zu vermeiden und die Gesundheitsversorgung sicherzustellen.

Zentrale Meldestelle für Pflegefachpersonen und Pflegehilfskräfte

Die Landespflegekammer hat in Zusammenarbeit mit dem Land Rheinland-Pfalz eine zentrale Meldestelle für Pflegefachpersonen und Pflegehilfskräfte eingerichtet, die für einen befristeten Zeitraum wieder in den Pflegeberuf zurückkehren möchten, um bei der Bewältigung dieser gesellschaftlichen Ausnahmesituation zu unterstützen. Wichtig: Mit einer Meldung gehen Sie keine Verpflichtung zu einem Einsatz ein.

Zentrale Meldestelle für Qualifizierungsmaßnahmen für die Intensivpflege

Ca. 5 % der am Corona Virus erkrankten Menschen bedürfen einer intensivpflegerischen Versorgung. Hierzu sollen zunächst Pflegefachpersonen mit und ohne Erfahrung in der Intensivpflege, die aktuell in einem anderen Berufsfeld des Pflegeberufes tätig sind, gezielt geschult und auf einen zeitlich befristeten Einsatz in der Intensivpflege vorbereitet werden. Landesweit werden entsprechende Fortbildungskurse angeboten. Sollte dieser Einsatz für Sie oder eine Ihrer ehemaligen Kolleginnen und Kollegen in Frage kommen, nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf. Wir können Sie über das Leistungsangebot beraten und mit Ihnen gemeinsam ausloten, wo und in welcher Form Sie in der aktuellen Situation unterstützen können. Einrichtungen und Bildungsstätten können sich die Schnellqualifikation refinanzieren lassen. Das Land hat hierfür Mittel bereit gestellt. Sprechen Sie uns an!

Kurzqualifikationen, die bis zum 5. Juni 2020 angemeldet wurden, werden nach Prüfung der Voraussetzungen von der Landespflegekammer refinanziert.

Zentrale Meldestelle für Einrichtungen der Gesundheitsversorgung - Offizielle Personalanforderung im Krisenfall

Im Zuge der Corona-Pandemie kann es zu einem massiven Personalausfall in einzelnen Krankenhäusern, in Einrichtungen der Langzeitpflege oder in der ambulanten Versorgung kommen. Sollte Ihre Einrichtung die notwendige Versorgung krisenbedingt nicht mehr aufrecht erhalten können, haben Sie die Möglichkeit, dies zu melden. Ihrer Meldung folgt zeitnah eine Prüfung der Situation. Sollten alle eigenen Möglichkeiten ausgeschöpft sein und eine akute Gefährdung der Versorgungssicherheit vorliegen, wird Ihnen kurzfristig Personal aus dem Freiwilligenpool zugeteilt.

Wir danken Ihnen bereits jetzt für Ihr persönliches und professionelles Engagement!

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Zentrale Meldestelle Freiwilligen Pool

Die Landespflegekammer ruft alle hilfsbereiten Pflegefachpersonen und ausgebildeten Pflegehilfskräfte mit freien Kapazitäten, die derzeit nicht im Beruf tätig sind, dazu auf sich bei der zentralen Meldestelle zu melden. Mit Hilfe dieser Stelle wird ein Pool aus qualifizierten freiwilligen Helfern mit pflegefachlichem Hintergrund auf Landesebene eingerichtet. Im Krisenfall können mit Hilfe dieser Freiwiliigen personelle Engpässe abgefedert werden.

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Anforderung von Personal

Oberstes Ziel aller Anstrengungen angesichts der steigenden Zahl an Corona-Infizierten ist es, die Versorgungssicherheit in allen Settings der Gesundheitsversorgung zu gewährleisten. Im Krisenfall haben Einrichtung des Gesundheitswesens in Rheinland-Pfalz deshalb die Möglichkeit, die Versorgung vor Ort über den Freiwilligenpool sicherzustellen.

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Offizielle Meldungen und Veröffentlichungen

Nachfolgend finden Sie zahlreiche hilfreiche Stellungnahmen und Veröffentlichungen des Ministeriums für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie des Landes Rheinland-Pfalz sowie weiterer offizieller Stellen.

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Das Coronavirus

Das Coronavirus

Coronaviren wurden zum ersten Mal in den 60er Jahren entdeckt und sind von Tier auf Mensch und von Mensch zu Mensch übertragbar. Die Verbreitung erfolgt über Tröpfcheninfektion und über jeglichen Körperkontakt oder gemeinsam genutzte Gegenstände. Bei einer Infektion lassen sich beim Menschen verschiedenste Krankheitsverläufe feststellen. Am häufigsten treten dabei klassische Erkältungssymptome wie Fieber und Husten auf.

Es wird vermutet, dass das Virus von Fledermäusen stammt. Die ersten Infizierten kamen sollen zuvor auf einem Huanan-Seafood-Markt in der chinesischen Provinz Wuhan mit dem Erreger in Kontakt. Der Markt bietet unter anderem Wildtiere bzw. Organe von anderen Tieren und Reptilien an. Die Provinz Wuhan geriet insbesondere aufgrund einer Häufung von schweren Lungenentzündungen mit unklarer Ursache in den Fokus.

In Deutschland bestätigte das bayerische Gesundheitsministerium im Januar 2020 die erste Infektion. Dabei soll sich ein Mitarbeiter des Automobilherstellers Webasto bei einer Kollegin infiziert haben. Mittlerweile gibt es in allen Bundesländern bestätige Fälle.  

Seit dem 11. Februar hat das neuartige Coronavirus einen neuen Namen: SARS-CoV-2. SARS steht dabei für Schweres Akutes Atemwegssyndrom. Der Name weist auf die enge Verwandtschaft zum SARS-Virus hin, das bereits 2002/2003 eine Epidemie ausgelöst hatte.

Auch die Lungenkrankheit, die durch SARS-CoV-2 ausgelöst werden kann, hat einen neuen Namen und wird nun Covid-19 (Corona Virus Disease 2019) genannt.

Derzeit steht noch kein Impfstoff zur Verfügung. In Deutschland und anderen Ländern wird noch intensiv geforscht. Es wird angenommen, dass es bis zur Zulassung eines geeigneten Gegenmittels 12-18 Monate dauern kann.

Um der Ausbreitung entgegenwirken, sind empfohlene Hygieneschutzmaßnahmen umzusetzen. Diese wurden sowohl vom Robert Koch Institut als auch vom rheinland-pfälzischen Gesundheitsministerium aufgelistet.

 

FAQs

Wenn ich im Rahmen meiner Arbeit und evtl. auch in der Folge unzureichender Schutzmaßnahmen selbst erkranke, bin ich auch für langwierige Rekonvaleszenzen oder gar Rehabilitation ausreichend versichert?

Die Erkrankung infolge einer nachweislich beruflich erworbenen Infektion mit dem Corona-Virus wird als Berufskrankheit anerkannt. Die Betonung liegt auf „nachweislich“. Wenn zweifelsfrei feststeht, dass Pflegende sich in Ausübung ihrer Tätigkeiten infiziert haben, kommt die Berufsgenossenschaft für Heilbehandlung und Rehabilitation auf. Das wird im Einzelfall schwierig festzustellen sein. Ansonsten sind die Krankenkassen zuständig.

Bekomme ich mein Gehalt auch, wenn ich in Quarantäne geschickt werde?

Ja. Das Infektionsschutzgesetz regelt einen Anspruch auf so genannte Verdienstausfallentschädigung für Arbeitnehmende, die als „Ausscheider, Ansteckungsverdächtiger, Krankheitsverdächtiger oder als sonstiger Träger von Krankheitserregern“ von der Behörde (örtliches Gesundheitsamt) mit einem beruflichen Tätigkeitsverbot belegt wurden, (§ 56 Infektionsschutzgesetzes (IfSG)). Die Entschädigung wird in Höhe des Bruttogehalts für insgesamt sechs Wochen gezahlt. Der Arbeitgeber muss das Gehalt weiterzahlen und gegenüber der zuständigen Behörde einen Erstattungsanspruch geltend machen. Nach Ablauf der sechs Wochen wird Krankengeld gezahlt.

Welche Maßnahmen ergreift die Landespflegekammer zur Unterstützung ihre Mitglieder sowie bei der Sicherstellung der pflegerischen Versorgung der Bevölkerung in Zeiten der Covid-19 Krise?

Die Landespflegekammer steht in engem und ständigen Austausch mit sämtlichen relevanten Stellen und Behörden zur aktuellen Lage. Das gemeinsame Ziel aller Anstrengungen ist es, die aktuelle Lage laufend zu bewerten und Maßnahmen zu treffen, die die adäquate Versorgung im Gesundheitswesen kurz-, mittel- und langfristig sicherstellen.

Als Pflegekammer Rheinland-Pfalz haben wir eine Task-Force einberufen, die insbesondere die Situation in den Pflegesettings laufend analysiert und Maßnahmen mit den Partnern in Rheinland-Pfalz und auf der Bundesebene abstimmt. Schwerpunkte sind derzeit die Versorgungslage innerhalb des Gesundheitswesens, Sonder-Qualifizierungsmaßnahmen für Pflegefachpersonen und die Sicherstellung der personellen Ressourcen in der pflegerischen Versorgung.

Pflegefachpersonen können sich mit ihren Fragen gerne unter corona@pflegekammer-rlp.de melden.

Ich bin Pflegefachperson und arbeite schon lange nicht mehr in der direkten Versorgung. In dieser Krise möchte ich mich gerne engagieren. Was muss ich tun?

Die Landespflegekammer baut derzeit eine zentrale Meldestelle - Freiwilligen-Pool auf und ruft aus diesem Grund alle hilfsbereiten Pflegefachpersonen und ausgebildeten Pflegehilfskräfte mit freien Kapazitäten, die derzeit nicht im Beruf tätig sind, dazu auf sich bei der zentralen Meldestelle zu melden. Mit Hilfe dieser Stelle wird ein Pool aus qualifizierten freiwilligen Helfern mit pflegefachlichem Hintergrund auf Landesebene eingerichtet.

Sie wollen helfen? Dann melden Sie sich gerne per E-Mail unter corona@pflegekammer-rlp.de oder unter der Sonderhotline 06131/327 3850 (24h am Tag geschaltet) unter Angabe folgender Daten:

Name, Kontaktdaten (Mobil + E-Mail), Adresse, Art der pflegerischen Ausbildung und Erfahrung, bevorzugtes Einsatzgebiet.

WICHTIG: Sie gehen mit der Meldung keine Verpflichtung zu einem möglichen Einsatz ein. Wir danken Ihnen bereits jetzt für Ihr persönliches und professionelles Engagement!

Gibt es für Pflegefachpersonen kurze Fortbildungseinheiten in Bezug auf die Versorgung von Menschen, die an Covid-19 erkrankt sind?

Die Zahl der fortgebildeten Pflegefachkräfte in der Intensivpflege soll neben den vorhandenen Intensivpflegefachkräften auf bis zu 2.000 Personen erhöht werden. Die Landespflegekammer Rheinland-Pfalz hat dafür eine Handlungsempfehlung für eine 16-stündige Kurz-Qualifizierung „Grundlagenwissen zu Beatmung und Symptomkontrolle bei Corona-Patienten“ und einen 16-stündigen Auffrischungskurs „Aktualisierung des vorhandenen Wissens in Bezug auf neue Geräte und der Besonderheit von Corona-Patienten“ für ehemalige Intensivpflegefachkräfte entworfen.

Mit diesen Fortbildungen sollen die Pflegefachpersonen geschult werden, um zeitnah die fachweitergebildeten Intensivpflegefachkräfte in der Versorgung von COVID-19-Erkrankten unterstützen zu können. Die Fortbildungen können von den Weiterbildungsinstituten oder den Einrichtungen in Rheinland-Pfalz durchgeführt werden.

Die Kurz-Fortbildungen sind für die Teilnehmenden kostenlos. Das Land hat die Kostenübernahme für 2.000 Teilnehmenden zugesichert. Die Koordination der Angebote, der Teilnehmenden sowie die Kostenerstattung erfolgt über die Landespflegekammer.

Ich bin nicht in Beatmungsgeräte eingewiesen. Kann ich dennoch verpflichtet werden, diese zu bedienen?

Nein. Nach der Medizinprodukte-Betreiberverordnung gilt, dass Medizinische Geräte nur von Personen angewendet werden dürfen, die in die sachgerechte Handhabung eingewiesen wurden. Nur solche Personen dürfen einweisen, die aufgrund ihrer Kenntnisse und praktischen Erfahrungen für die Einweisung geeignet sind.

Kann der Arbeitgeber von mir verlangen, infizierte Patienten ohne Schutzkleidung zu betreuen?

Laut § 3 des Arbeitsschutzgesetzes ist der Arbeitgeber verpflichtet, die erforderlichen Maßnahmen des Arbeitsschutzes unter Berücksichtigung der Umstände zu treffen, die Sicherheit und Gesundheit der Beschäftigten bei der Arbeit beeinflussen.

Das Robert-Koch-Institut hat Empfehlungen zu Hygienemaßnahmen im Rahmen einer Behandlung von Patienten mit einer Infektion mit CoViD auf seiner Internetseite wie folgt herausgegeben:
Verwendung von persönlicher Schutzausrüstung (PSA) bestehend aus Schutzkittel, Einweghandschuhen, dicht anliegender Atemschutzmaske (FFP2 bzw. FFP3 oder Respirator bei ausgeprägter Exposition gegenüber Aerosolen, z.B. bei Bronchoskopie oder anderen Tätigkeiten, bei denen Aerosole entstehen können) und Schutzbrille.

Die Anforderungen an die persönliche Schutzausrüstung werden in der TRBA250 bzw. in der KRINKO-Empfehlung Infektionsprävention im Rahmen der Pflege und Behandlung von Patienten mit übertragbaren Krankheiten spezifiziert. Daran sollte der Arbeitgeber sich halten.

Wer haftet, wenn in meiner Schicht lediglich angelerntes Personal (z.B. Medizinstudenten) einen Fehler mit z.B. tödlichen Folgen begehen?

Es haftet zunächst der Verursacher des Schadens im Rahmen seiner Durchführungsverantwortung. Der Arbeitgeber haftet aus Organisationsverschulden, wenn er nicht ausreichend qualifiziertes Personal eingesetzt hat.

Ich gehöre zu einer Risikogruppe, da meine Immunabwehr durch eine Autoimmunerkrankung eingeschränkt ist. Bisher habe ich das für mich behalten. Muss ich dem AG meine Erkrankung jetzt mitteilen?

Eine Verpflichtung, chronische Krankheiten dem Arbeitgeber mitzuteilen, solange diese die vertraglich vereinbarte Leistung nicht beeinträchtigen, ist nicht gegeben. Kann die Tätigkeit am Arbeitsplatz in der Pflege infolge der CoViD-Situation nicht oder nicht mehr vollständig ausgeübt werden, muss der Arbeitgeber jedoch Bescheid wissen. Zu empfehlen ist zunächst ein Gespräch mit dem behandelnden Arzt und mit dem Betriebsarzt.

In der Rehabilitationseinrichtung, in der ich arbeite, ist Kurzarbeit angeordnet worden. Die Arbeit wird komplett eingestellt. Wer zahlt jetzt das Gehalt?

Die Arbeitsagentur springt mit Lohnersatzleistungen in Höhe des Arbeitslosengeldes I ein. Das sind 60% vom bisherigen Netto, bei Arbeitnehmenden mit Unterhaltspflichten 67%.

Was bedeutet die Aussetzung des Unterrichtsbetriebs an sämtlichen Schulen für Gesundheits- und Pflegeberufe bundesweit seit dem 16. März 2020 zunächst bis zum 19. April 2020?

Infolge der Kurzfristigkeit der Entscheidung ist noch keine klare Linie und einheitliche Vorgehensweise erkennbar. Es erfolgt ein individueller Umgang der Länder bzw. Pflegeschulen mit Auszubildenden infolge der Schulschließung:

  • Arbeits-/Lernaufträge
  • Digitale Lernangebote
  • Praxiseinsätze

Falls Auszubildende in der Praxis eingesetzt werden: Wie ist das geregelt?

Auch hier ist derzeit keine einheitliche Regelung erkennbar; bis jetzt gibt es individuelle Entscheidungen der Verantwortlichen wie z.B. PDL in den Einrichtungen vor Ort. Die Zugangsbeschränkungen zu Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen erstrecken sich unseres Kenntnisstandes nach jedenfalls nicht auf Gesundheitspersonal, und also auch nicht auf Auszubildende.

Wir erhalten Berichte, wonach die Geschäftsführungen von an Schulen angeschlossenen Krankenhäusern anordnen, dass alle externen Praxiseinsätze (auch in der ambulanten Pflege) ab sofort ausgesetzt sind, da die Auszubildenden im Krankenhaus benötigt werden. Die zuständige Landesschulbehörde hat das Okay dafür gegeben, aber noch nicht entschieden, ob die externen Einsätze dann damit als abgegolten zählen oder nachgeholt werden müssen.

Was ist mit Prüfungen, die für diesen Zeitraum angesetzt waren?

Diese sind ebenfalls bis auf Weiteres ausgesetzt. Es gibt gegenwärtig noch keine Regelungen hinsichtlich der Folgen, Nachholmöglichkeiten, Versäumnis der vorgeschriebenen Theoriestunden etc.

Über 100.000

nachgewiesene Corona Infektionen in Deutschland

über 42.000

Anzahl der Pflegefachpersonen in Rheinland-Pfalz

Über 4.000.000

Menschen in Rheinland-Pfalz

Die starke Stimme

Die starke Stimme im Land für die Pflege

Ansprechpartner für Pflegende und Menschen im Land

Liebe Mitglieder, sehr geehrte Damen und Herren,
die aktuelle Krisensituation bricht gerade wie ein Welle über uns ein. Ohne Vorwarnung und mit einer enorm kurzen Vorbereitungszeit müssen wir uns jetzt schnell auf die aktuellen Gefahren einstellen. Gleichzeitig werden uns im beruflichen und privaten Kontext Höchstleistungen abverlangt. Das unbekannte und nicht absehbare Ausmaß dieser erheblichen Krise bereitet vielen von uns Sorgen und kann schnell zur Verunsicherung führen. Als elementarer Bestandteil des Gesundheitswesens in Deutschland tragen wir als Pflegefachpersonen in dieser Situation zudem eine gesamtgesellschaftliche Verantwortung.

Unser Vorteil in dieser Situation: Wir sind eine starke Gemeinschaft! Wir tragen diese Last nicht alleine, sondern alle gemeinsam!

Im Ernstfall schafft man Dinge, die man zuvor nicht für möglich gehalten hat. Als Pflegefachpersonen zeichnet uns eine schnelle Auffassungsgabe, eine umsichtige und ganzheitliche Bewertung der Situation und eine aktive Handlungskompetenz aus. Unsere Stärke und Professionalität sind beste Voraussetzungen, um eine Krisensituation in unserem Land maßgeblich bewältigen. Als Landespflegekammer stehen wir als starker Partner in der Krise an Ihrer Seite und organisieren zurzeit viele Maßnahmen zu Ihrer Unterstützung. Dabei haben wir auch den Anspruch, dass Sie als Pflegefachpersonen umfassend und zu jeder Zeit geschützt werden.

Als Berufsstand halten wir in dieser Krise zusammen und stellen uns gemeinsam dieser wichtigen Aufgabe. Dann, so bin ich mir sicher, werden wir die Krise bewältigen!

Es kommt nun auf uns Alle an!
Bleiben Sie gesund!

 

Wir benötigen in diesen schwierigen Zeiten Ihre Hilfe. Die Landespflegekammer hat aus diesem Grund in Zusammenarbeit mit dem Land Rheinland-Pfalz eine zentrale Meldestelle für Pflegefachpersonen und Pflegehilfskräfte eingerichtet, die derzeit nicht im Beruf tätig sind und freie Kapazitäten haben.

Dr. Markus Mai
Präsident der Landespflegekammer

Kontakt

Kontakt

Landespflegekammer Rheinland-Pfalz (KdöR)

Matthias Moritz
Geschäftsführer

Große Bleiche 14-16
55116 Mainz

E-Mail zur Fragen rund um Corona
corona@pflegekammer-rlp.de
(Bitte nutzen Sie vorrangig die verschiedenen Kontaktformulare)

Sonder-Hotline bei Fragen zum Coronavirus
06131 32738 50

Bundespflegekammer

Die Bundespflegekammer ist die Bundesvertretung der landesrechtlich geregelten Pflegekammern. Sie ist die berufspolitische Interessenvertretung der Pflegefachberufe auf Bundesebene, dient der länderübergreifenden Kommunikation sowie der Harmonisierung von Ordnungen. Sie vernetzt die Aktivitäten der bestehenden Landespflegekammern. Als Arbeitsgemeinschaft der Pflegekammern arbeitet sie aktiv an pflege- und gesundheitspolitischen Entscheidungen auf Bundesebene mit.

Die Landespflegekammer Rheinland-Pfalz

Die Landespflegekammer Rheinland-Pfalz ist die erste berufsständische Vertretung für Pflegende in Deutschland. In unseren Gremien arbeiten beruflich Pflegende aus der Praxis, aus der Wissenschaft und aus der Pädagogik zusammen daran, den Pflegeberuf zu einer selbstbewussten und international anerkannten Profession weiterzuentwickeln.

Als Sprachrohr und Stimme der Pflege fordern wir die Politik stetig auf, das Gesundheitssystem wieder am Menschen und nicht an der Wirtschaftlichkeit zu messen. Die Pflegekammer erarbeitet konkrete Maßnahmenpakete und setzt diese in den Gesetzgebungsprozessen um, indem Sie in politischen Gremien, aber auch in der konkreten Lobbyarbeit Einfluss auf die Politik nimmt.

 

Corona-Sonderseite der Landesregierung Rheinland-Pfalz

Sämtliche Informationen der Landesregierung sowie aktuelle Zahlen aus Rheinland-Pfalz.

 

Robert Koch-Institut

Das Robert Koch-Institut erfasst kontinuierlich die aktuelle Lage, bewertet alle Informationen, schätzt das Risiko für die Bevölkerung in Deutschland ein und stellt Empfehlungen für die Fachöffentlichkeit zur Verfügung.